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Warum die Geldmenge M2 für unser Geld ein Problem darstellt

21. Juni 2024
2 Min. Lesezeit


Wenn man sich das Bild oben anschaut, sieht man die Entwicklung der M2-Geldmenge in den USA von etwa 1980 bis heute (schade nicht seit 1971). Die M2-Geldmenge umfasst: Bargeld, Bankeinlagen und leicht zugängliche Ersparnisse. Es ist ein Maß dafür, wie viel Geld tatsächlich in der Wirtschaft zirkuliert.


In den letzten Jahrzehnten ist die M2-Geldmenge stetig gestiegen. Besonders auffällig ist jedoch der steile Anstieg seit 2020 (Covid 19 Krise). Dieser rasche Anstieg bedeutet, dass die US-Regierung viel neues Geld in die Wirtschaft gepumpt hat. Auf den ersten Blick mag das gut erscheinen – mehr Geld könnte bedeuten, dass mehr Menschen Geld ausgeben können, was die Wirtschaft ankurbelt. Aber als Bitcoiner wissen wir, dass diese massive Ausweitung der Geldmenge auch negative Folgen hat.



Inflation und Wertverlust

Wenn mehr Geld in Umlauf gebracht wird, ohne dass mehr Waren und Dienstleistungen produziert werden, führt das zur Inflation. Einfach gesagt: Wenn die Geldmenge schneller wächst als die Produktion von Gütern und Dienstleistungen, verliert das Geld an Wert. Wir brauchen dann mehr Geld, um die gleichen Dinge zu kaufen. Das ist das Gegenteil von dem, was wir als Bitcoiner anstreben, nämlich ein stabiles und wertbeständiges Geldsystem.



Die Rolle von Bitcoin

Bitcoin wurde als Antwort auf die Finanzkrisen und das ständige Gelddrucken geschaffen. Im Gegensatz zu Fiat-Währungen wie dem US-Dollar ist Bitcoin auf 21 Millionen Einheiten begrenzt. Diese Knappheit macht Bitcoin inflationsresistent. Während Zentralbanken unbegrenzt Geld drucken können, ist Bitcoin darauf ausgelegt, seinen Wert zu bewahren und sogar zu steigern, da die Nachfrage mit der Zeit steigt, aber das Angebot begrenzt bleibt.



Warum das aktuelle System nicht nachhaltig sein kann

Das stetige Wachstum der M2-Geldmenge zeigt, dass unser derzeitiges Finanzsystem auf unendlichem Geldschöpfen basiert. Das kann kurzfristig zur Belebung der Wirtschaft beitragen, aber langfristig führt es zu Instabilität und Vertrauensverlust in das Geldsystem. Menschen sehen, dass ihr Geld ständig an Kaufkraft verliert und suchen nach Alternativen – Bitcoin ist eine solche Alternative!



Mein Fazit

Der steile Anstieg der M2-Geldmenge ist ein Zeichen für ein problematisches Finanzsystem, das auf Schulden und ständiger Geldvermehrung basiert. Für uns als Bitcoiner unterstreicht dies die Notwendigkeit und den Wert von Bitcoin als alternatives, wertbeständiges und inflationssicheres Geldsystem. Die Begrenzung auf 21 Millionen Bitcoin sorgt dafür, dass unser Geld nicht durch exzessives Drucken entwertet wird und bietet eine langfristige Sicherheit, die das derzeitige Fiat-System nicht bieten kann.


Ro₿y

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